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Fahrradtour zum Phare Du Petit Minou

Heute ist schönes Wetter vorhergesagt und wir möchten unseren Bewegungsradius vergrößern. Dazu werden wir uns die angebotenen Elektrofahrräder von VeloZef mieten. Dieses Fahrradmieten ist aber gar nicht so einfach. Zunächst muss man sich die App herunterladen und ein Benutzerkonto einrichten. Für die Abrechnung muss eine Kreditkarte hinterlegt werden. Macht man dies nicht, so wird der Buchungsvorgang sofort abgebrochen und man wird erneut aufgefordert, die Kreditkarte zu hinterlegen.

Wir machen die Räder vor unserer Unterkunft noch ein wenig sauber
Wir machen die Räder vor unserer Unterkunft noch ein wenig sauber

Die Elektroräder sollen eine Reichweite von etwa 60km haben. Das müsste eigentlich für eine Tour zum Leuchtturm Phare du Petit Minou reichen. Da die Räder in den Stationen nicht nach dem ‚First In First Out‘-Prinzip, sondern nach den ‚Last In First Out‘-Prinzip ausgegeben werden, bekommt man im allgemeinen kein vollgeladenes Fahrrad. Das Erste, das wir am Bahnhof bekommen, soll noch etwa 36km Reichweite haben und das zweite 38km. Das sollte für den etwa 10km entfernten Leuchtturm reichen.

Statue für die Hafenarbeiter von Brest
Statue für die Hafenarbeiter von Brest

An unserer Unterkunft machen wir die Räder erst einmal etwas sauber,  da der Korb von einem Vogel vollgekleckert war. Dann geht es los und wir radeln über die Brücke nach Recouvrance und hinter dem Marinestützpunkt zum Strand in Sichtweite des alten U-Boot Bunkers. Bei dem auf und ab der Straßen ist es schon angenehm auf einem Elektrofahrrad zu sitzen, auch wenn die leichte Verzögerung beim Anfahren etwas Gewöhnung bedarf. Wir gönnen den Fahrrädern eine kurze Pause und gehen zu Fuß bis zum Strand und Mooringbojenfeld vor La Maison Blanche. Der Wanderweg geht weiter bis zum ‚Phare du Portzic‘. Die Straße schneidet den Phare du Portzic ab. Wir dürfen den Wanderweg mit unseren Rädern nicht benutzen und folgen der Straße.

Boote an Mooringbojen vor Maison Blanche
Boote an Mooringbojen vor Maison Blanche

Am nächsten Strand ‚Plage de Sainte-Anne du Portzic‘ legen wir wieder eine Pause ein und unternehmen einen Spaziergang am Wasser. Dabei begegnen wir einem älteren Herrn, der hier ehrenamtlich den Strand pflegt und von einer Runde zurückkommt, auf der er auch gleich einige Austern geerntet hat. Er schwärmt von seinem Strand und fordert uns auf, hier zum Schwimmen bei Hochwasser zu kommen. Es ist tatsächlich nicht schwer, da hier die Bus-Linie 2 hält, die auch ganz in der Nähe unserer Unterkunft hält.

Unterwegs treffen wir auf eine Gruppe großer Felsblöcke. Was erst aussieht, wie alte Menhire, erweist sich als moderne Kunst
Unterwegs treffen wir auf eine Gruppe großer Felsblöcke. Was erst aussieht, wie alte Menhire, erweist sich als moderne Kunst

Wir fahren weiter vorbei am Industriepark Technopole mit Ingenieurschule und vielen Unternehmen. Hier gibt es auch die letzte VeloZef Station und die Endstation der Bus-Linie 2 nach Brest. Von nun an sind wir auf unsere Räder angewiesen. Über eine enge Straße geht es auf und ab zum ‚Phare du Petit Minou‘.

Am Strand von Ste. Anne
Am Strand von Ste. Anne

Dort gönnen wir den Rädern wieder eine Pause. Petras Rad zeigt noch 17km und Klaus Rad zeigt immer noch 37km. Irgendwas stimmt hier nicht, aber egal. Wir wandern zum Strand von Petit Minou, der schnell von der Flut verschluckt wird. Die Zeit reicht, um noch ein wenig die Füße ins Wasser zu stecken. Auf dem Weg kreuzen Eidechsen unseren Weg und haben so gut wie keine Scheu vor Menschen. Offensichtlich hatten sie noch keine schlechten Erfahrungen. Danach besichtigen wir noch das Fort und werfen einen Blick auf den eingehausten Leuchtturm, der gerade saniert wird.

Am Strand von Petit Minou
Am Strand von Petit Minou

Nach der Pause sitzen wir wieder auf den Räder und es geht zurück. Auf der Steigung vor Saint-Anne geht das Rad von Klaus immer schwerer. Wir hegen schon den Verdacht, dass der Akku bald alle ist. Zu allem Überfluss geht auch der Handy Akku von Klaus zur Neige. Erstmal geht es aber bergab nach Saint-Anne. Hier wissen wir, fährt die Bus-Linie 2 und es gibt eine Rückgabe-Station von VeloZef. Auf der nächsten Steigung hinter Saint-Anne verweigert das Rad von Klaus den Dienst und lässt sich nur sehr schwer bergauf bewegen. Der Blick in die App zeigt aber immer noch 37km Reichweite. Da liegt eindeutig ein technischer Fehler vor. Auch der Akkustand von Petras Rad ist innerhalb weniger Kilometer auf 2km Reichweite zusammengeschrumpft. Wir schauen in der App, wo wir die Räder los werden können. Glücklicherweise ist am Strand von Saint-Anne eine Abgabestation, aber diese ist mit 10 Rädern vollbesetzt. Wir setzen eine Fehlermeldung ab, da wir so ja nicht weiter kommen und können die Räder neben der Station abstellen.

Fahrradrückgabestation in Ste. Anne. Die Fahrräder werden untereinander verbunden und über die Verbindung zu den anderen Fahrrädern geladen. Dadurch kann immer nur auf der linken Seite ein Fahrrad entnommen oder zurück gegeben werden.
Fahrradrückgabestation in Ste. Anne. Die Fahrräder werden untereinander verbunden und über die Verbindung zu den anderen Fahrrädern geladen. Dadurch kann immer nur auf der linken Seite ein Fahrrad entnommen oder zurück gegeben werden.

Von hier bringt uns die Bus-Linie 2 zu unserer Unterkunft. Am Abend gehen wir noch etwas einkaufen und zum Abendessen zu ‚Simone et Yvette‘ an der Rue du Siam, der Haupteinkaufsstraße.

To travel !!!

Da der Termin im Bürgerbüro erst um 10:30 Uhr ist, können wir etwas länger  schlafen. Es gibt also noch ein gemütliches Frühstück im Garten.

Danach schwingt sich Klaus auf’s Rad und Petra packt die letzten Reste, so dass es umgehend los gehen kann.

Das Bürgerbüro ist kundenfreundlich wie immer und Klaus ist bereits um 10:45 Uhr als stolzer Besitzer eines vorläufigen Reisepasses wieder zu Hause. Um 12:40 Uhr fährt der nächste Zug nach Amsterdam. Wir machen uns rechtzeitig auf den Weg und ächzen ein wenig unter den ungewohnt schweren Taschen in der Hitze. Am Hauptbahnhof sorgt dann die DB noch für Verwirrung, so dass selbst wir als eigentlich erfahrene Bahnreisende, schon fast im falschen Zug nach Köln gesessen hätten. Als wir die Treppe hoch kamen war als nächstes der Zug nach Amsterdam angeschlagen. Einfahren tat aber der Zug nach Köln. Erst im letzten Moment, als sich alle bereits auf das Einsteigen konzentrierten, änderte sich die Anzeige und die Hinweise an den Wagen waren gegen die Sonne kaum zu lesen.

Petra schafft es noch in letzter Sekunde, als die Türen schon schließen, mit Koffer aus dem falschen Zug zu springen – noch einmal gut gegangen und das schon zum zweiten Mal heute!

Der richtige Zug (ein IC) einige Minuten später ist fast vollständig belegt. Das ist in Zeiten des 9€ Tickets eigentlich ungewöhnlich! Petra ergattert noch einen einzelnen Sitzplatz und Klaus muss zur Strafe auf „Netzkarte“ fahren. Die Gepäckablage lässt sich ganz gut als Stehhilfe brauchen. Nach einer Stunde ergattern wir kurz vor Osnabrück zwei Sitzplätze nebeneinander und werden von dort auch nicht mehr vertrieben!

Fahrräder am Amsterdamer Hauptbahnhof - wie gut, dass die nicht alle mit dem Auto in die Stadt gefahren sind...
Fahrräder am Amsterdamer Hauptbahnhof – wie gut, dass die nicht alle mit dem Auto in die Stadt gefahren sind…

In Bad Bentheim haben wir planmäßig Aufenthalt und die deutsche Lok wird gegen eine niederländische getauscht. Auch das Personal wechselt. Als es wieder losgehen soll, macht der Zug nach wenigen Metern eine Vollbremsung. Das wiederholt sich noch einige Male. Wir kommen gar nicht aus dem Bahnhof. Das war nicht einmal Känguru-Strom…

Fahrradabstellanlage in Amsterdam
Fahrradabstellanlage in Amsterdam

Dann stehen wir erstmal eine Weile. Danach geht es wieder so los. Vermutlich kann man weiter vorne das Fluchen einiger Bahntechniker hören. Nach einer Weile geht es dann doch – uff!

Blick vom Hotel hinab auf den Bahnsteig
Blick vom Hotel hinab auf den Bahnsteig

Die Häuser ändern sich, die Landschaft wird flach und immer nasser. Das Holländisch der Durchsagen verstehen wir sogar noch. Irgendwann tauchen die ersten Klappbrücken und Segelyachten auf. Nach 4 Stunden sind wir in Amsterdam. Auf dem Bahnhof stehen wir vor einem Rätsel: Wie  kommen wir hier wieder raus? Wie und der Pariser oder Hongkonger Metra muss man am Ausgang seine Fahrkarte auf einen Scanner halten um rausgelassen zu werden. Deshalb hat wohl niemand im Zug die Fahrkarten kontrolliert!

Der Blick aus unserem Hotelzimmer!
Der Blick aus unserem Hotelzimmer!

Die nächste Überraschung wartet vor dem Bahnhof: Massen an Fahrrädern; Zigtausende auf mehreren Etagen übereinander. Auf einem schmalen Pfad kommen wir hindurch zu unserem Hotel und hier nun Überraschung Nummer 3: Unser Zimmer liegt im 7. Stock in einem Nachbargebäude , das nur über eine Brücke im 5. Stock erreichbar ist, da es auf Stelzen über Gleis 2 und 3 steht.

Dachschaukel auf dem A'DAM
Dachschaukel auf dem A’DAM

Als wir den Vorhang öffnen, haben wir einen gigantischen Ausblick auf die Gleise, auf den Fluss Ij, der direkt am Hauptbahnhof vorbei fließt und den gegenüber liegenden Stadtteil. Nach einer kurzen Erfrischungspause machen wir uns auf den Weg, diesen Stadtteil zu erkunden, den uns ein Nachbar ans Herz gelegt hatte. Auch das Hotel hatte er uns empfohlen. Wir schicken ihm ein Foto von unserem Blick aus dem Hotelzimmer und er macht uns noch darauf aufmerksam, dass man auf der Dach-Terrasse des Hochhauses schaukeln kann. Stimmt nun sehen wir es auch, aber das ist nicht so unser Ding.

Herman!
Herman!

Mit der kostenlosen Fähre geht es mit vielen anderen Menschen auf das andere Ufer. Auf das Hochhaus wollen wir nicht, Wir bleiben am Boden und gehen die Van den Pekstraat entlang. Das ist ein Wohngebiet mit einem einheitlichen Baustil, nich besonders reich. Einige Künstler sind hier aktiv. Wir sind hungrig und durstig, aber nehmen nicht das erste Lokal, obwohl das hier keine keine Touristengegend ist. Bei einem etwas schräg anmutenden Laden mit netter Musik und einem Hinweis auf einen Hofgarten können wir nicht wiederstehen und so sitzen wir bei Pekkys im Hinterhof nahezu in einer Passionsblume zwischen lauter alten Möbeln und irgendwelcher Schrottkunst. Über uns sitzt ein rosa Plastikflamingo in einem Nest mit noch grünen Passionsfrüchten (Maracuja). Wir stärken uns mit Burger, Makrelen und Sardinen aus der Dose, Käse, Wurst, Oliven, Crackern, Ingwerbier und einem normalen Bier.

An der Schleuse zum Nordhollandkanal
An der Schleuse zum Nordhollandkanal

Es wird dämmerig und wir ziehen weiter. Kreischende grüne Sittiche erregen unsere Aufmerksamkeit. Sie fallen über die Früchte in einigen Bäumen her. Wer hier einen Obstbaum hat, hat es mit ihnen sicher nicht leicht. Sie fressen sogar die noch unreifen Zieräpfel.

Passagiere eines der zahlreichen Flusskreuzfahrtschiffe füttern eine Schwanenfamilie
Passagiere eines der zahlreichen Flusskreuzfahrtschiffe füttern eine Schwanenfamilie

Mit der Fähre fahren wir wieder zurück auf die Seite der Amsterdamer Altstadt. Da es mittlerweile dunkel ist, lassen wir die Kameras im Hotel und machen uns auf die Suche nach einem gemütlichen Pub/Cafe in der Altstadt. Es schieben sich immer noch massenhaft Menschen durch die Stadt und futtern Pommes, Pizza, Eis, Waffeln, Kebab, aber wir wollen doch einfach nur draussen sitzen und ein Bier trinken.

Kostenlose Fähre über die Ij
Kostenlose Fähre über die Ij

Schließlich landen wir im Cafe Van der Beeren, einem kleinen Laden mit Jugendstil Dekor und einem türkisch-holländischem Besitzer. Hier gibt es 12 Biere vom Fass, das sollte reichen! Wir kommen mit zwei Brasilianern aus dem Königreich ins Gepräch, denen wir versprechen nach Brasilien zu reisen sobald sie Bolsonaro abgesetzt haben. Im Gegenzug müssen sie uns versprechen das nächste Mal in Deutschland nicht nach München und Neuschwanstein zu reisen, sondern nach Hamburg!

Familie in Connecticut

Eigentlich sind wir sehr ausgeruht, aber die Zeitverschiebung von 3 Stunden nach Kalifornien schlägt sich dann doch in einem langen Ausschlafen nieder. Die Familie geht ihrer üblichen Wochenbeschäftigung nach: Arbeiten und Schule.

Wir machen uns nach dem Frühstück nützlich und gehen einkaufen bei Walmart. Den Weg dorthin bestreiten wir nicht, wie in USA üblich mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad. Die 10jährige Tochter radelt vorweg und zeigt uns den Weg. Für uns eine Premiere –  Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals hier Fahrrad gefahren zu sein. Hier an der Ostküste ist einiges anders: der Baustil der Häuser, die Straßen mit Gehwegen und ein ausgedehntes ÖPNV-Netz.

Bei Walmart erstehen wir die notwendigen Zutaten, um Brötchen zu backen. Auch hier geben wir uns nicht mit dem amerikanischen Brot bzw. den Brötchen-Attrappen zufrieden. Dabei wird einmal wieder die Küche in eine Backschule verwandelt, damit dieses Know How hier bleibt.

Nach dem Backen gibt es noch ein Essen beim Chinesen um die Ecke. Hierhin können wir ohne weiteres zu Fuß gehen.

Fortbewegung in Paris

Station mit Leihfahrrädern

Für uns bedeutet Fortbewegung in Paris, Metro bzw. RER fahren. Ich habe mich vorher auf einer Internetseite über die aktuellen Tarife informiert. Auf unseren vorherigen Reisen hatten wir uns immer ein Carte Orange besorgt. Dazu brauchte man ein Passfoto und konnte sich dann in Paris solch eine Karte ausstellen lassen und anschließend die passenden Zeitkarten dazu kaufen. Das System gibt es auch immer noch, heißt jetzt nur Carte Navigo. Leider beginnen die Zeitkarten erst Montags. Da wir an einem Sonntag angekommen sind, lohnte sich das so nicht. Wir haben deshalb die teurere Touristenkarte gekauft, die zwar viele Vergünstigungen verspricht, aber wie an so vielen Orten, haben wir auch hier nicht vor, die entsprechenen Einrichtungen zu besuchen. Ansonsten hat sich an der Metro nicht viel verändert, nur die Musiker in den Schächten sind weniger geworden.

Leihfahrrad auf einem Radweg

Oberirdisch hat sich mehr getan. Man fährt nun Fahrrad in Paris. An vielen Ecken gibt es futuristische Fahrradleihstationen. Mit einer Carte Navigo hätten wir hier Fahrräder leihen können, aber es wäre auch möglich für ein paar Tage ein Abo zu kaufen. Wir lassen das sein, es erscheint uns viel zu gefährlich, in Paris Fahrrad zu fahren. Unterwegs treffen wir allerdings immer wieder auf neu geschaffene Fahrradwege. Dies sind entweder die Busspuren oder auch kleine Seitenstraßen, die zu Fahrradwegen erklärt wurden, sogar Hinweisschilder für Fahrradfahrer gibt es. Was uns als Fußgänger nervt, sind die Fahrradfahrer, die einfach den Fußweg benutzen, wenn ihnen die Straße oder die Fahrradwege nicht gefallen. Verkehrsregeln scheinen für Fahrradfahrer hier nicht zu existieren.

Radfahrer auf einer Busspur

Gestern morgen beim Frühstück in dem Café an der nächsten Straßenecke unterhielten sich zwei ältere Herren erst über Politik, Kleidung und die Kinder. Als ein etwas jüngerer Mann auf Krücken hinzu kam, drehte sich das Gespräch kurz danach um einen Fahrradunfall, den er erlebt hatte. Die Gruppe war der Ansicht, dass es gut sei Fahhrad zu fahren, wegen der Umwelt, aber auch sie hielten es für gefährlich. Es gehört halt noch etwas mehr dazu, den Verkehr einer Stadt zu ändern. Nur Fahrräder und gelegentlich ein Fahrradweg reichen nicht. Trotzdem wird das System mit den Leihrädern gut angenommen. Diese Fahrräder sind wirklich zu einem Teil des Stadtbildes geworden.

Das Wartungsfahrzeug des Betreibers der Fahrradleihstationen

Nachtrag:

Das Ganze gibt es anscheinend auch für Autos, wie wir an entsprechenden Fahrbahnmarkierungen und Säulen in der Nähe des Pantheon sehen konnten.

Autoleihstation in der Nähe des Pantheon