Um 6:30 Uhr ging heute morgen unser Flieger von Hannover nach London Stansted. Dort gefiel uns die Frühstücksauswahl nicht, so dass wir uns in den Linksverkehr gestürzt haben, um uns in Cambridge bei einem schottischen Frühstück (Rührei mit Räucherlachs) zu stärken. Anschließend haben wir einen Rundgang durch diese hübsche Stadt gemacht und bekamen fast Lust noch einmal zu studieren. Vor den Plaketten von Johnson und Maxwell machen wir innerlich unsere Verbeugungen als E-Techniker.
Das Wetter ist trübe aber trocken. Im Fitzwilliam Museum wärmen wir uns wieder auf, sehen Bilder einiger uns noch nicht bekannter Künstler und viel Keramik.
Im St. John’s College
Nachdem wir noch etwas Geld in einem wundervollen Buchladen lassen, finden wir noch ein offenes College. Im St. John’s College wandern wir durch die zahlreichen Höfe und besichtigen die Verbindung von alten und neuen Gebäuden. Dann fängt es an zu nieseln und wir machen uns auf den Weg nach Nottingham. Bis dorthin sind es noch etliche Meilen und wir erreichen es kurz bevor es dunkel wird.
Heute haben wir unsere Flüge nach Hawai’i gebucht. Um präziser zu sein: Wir fliegen Mitte September nach San Luis Obispo und eine Woche später nach Kahului auf Maui. Einen Mietwagen haben wir auch, fehlt nur noch die Unterkunft. Anschließend können wir uns den schönen Seiten der Vorfreude widmen: Lesen und Blog schreiben….
Diese Woche war die Sinaireise wieder ganz präsent: Erst haben wir zwei Abende lang „Lawrence von Arabien“ geguckt und in Wüstenbildern geschwelgt. Dann waren wir so motiviert, dass wir alle unsere Bilder auf DVDs gebrannt haben, so dass sich heute morgen 11 DVDs mit Bildern auf den Weg zu unseren Mitreisenden gemacht haben.
Wüstenimpression
Zur Krönung haben wir dann noch Klaus‘ Zeichnungen von den ägyptischen Polizeistationen gescannt und dem Eintrag vom 21. April hinzugefügt.
Den Artikel in National Geographic habe ich nun gelesen. Weltbewegend Neues enthielt er nicht. Das Fazit ist immer noch, dass die Israeliten in Ägypten waren, dass sie von dort geflohen sind, dass man nicht weiß wann, auf welchem Weg, mit wieviel Leuten und wie lange und ob es Moses wirklich gab. Sie graben halt weiter…
….oder wo man mit dem Segelboot nicht so schnell hinkommt