Camaret sur Mer liegt nicht weit entfernt vor Brest, so haben wir viel Zeit ein ausgiebiges Frühstück zu bereiten, außerdem gilt es noch möglichst viele angefangene Lebensmittelpackungen aufzubrauchen.
Danach legen wir ab, denn für den weiteren Tag ist eine gewisse Gewitterneigung vorher gesagt. Allerdings nehmen wir für das kurze Stück nach Brest nur den Motor.
Der Kanal vor Brest ist gespickt mit Verteidigungsstellen. Die Vergangenheit von Brest bis einschließlich WWII war sehr kriegerisch und Brest hat kräftig darunter leiden müssen. Hinter der Enge öffnet sich wieder eine riesige Bucht. Auch heute gibt es in Brest einen großen Marinestützpunkt. Wir machen direkt daneben in der Marina du Château innen an der Mole fest.
Nun geht es nach einem kurzen Mittagssnack an das große Reinemachen unter Deck. Es ist doch erstaunlich wieviel Dreck über 14 Tage an Bord getragen wird.
Nachdem wir fertig sind stößt auch Petra, die mittlerweile ebenfalls in Brest angekommen ist, zu uns. Ich habe bereits alle meine Sachen zusammen gepackt und werde bereits in die Ferienwohnung umziehen, die wir gebucht haben.

Am Abend hat die Crew einen Tisch in eine gute Restaurant für das Abschlußessen reserviert. Wir verlassen alle das Restaurant mit einem kugelrunden Bauch.
Für mich haben sich meine Erwartungen an diese Tour mehr als erfüllt und ich habe viel über das Langstrecken Segeln gelernt. Es war richtig diese erste Erfahrung in dieser Form zu machen. Dazu beigetragen ha auch, dass wir eine tolle Gemeinschaft an Bord waren.