
Nach einer eher unruhigen Nacht, in der die Mücken versucht haben, mich auszusaugen, schlafen wir erstmal aus. Nach dem gestrigen Abendessen hat niemand Bedarf an Frühstück. Eine Kanne Tee reicht uns vollkommen.

In einem der zahlreichen Wandschränke dieser Wohnung haben wir eine kleine Waschmaschine entdeckt. Eigentlich hatten wir vorgehabt, Klaus Wäsche nach der Segeltour noch in der Waschmaschine im Hafen zu waschen und hatten uns dazu schon mit dem Schassi abgestimmt, aber so ist es natürlich einfacher und bei Wind und Sonne auf unserem Balkon trocknet die Wäsche schnell.

Gestern hatten wir von Bord noch ein paar Lebensmittelreste mitgenommen, aber das dazu passende Brot fehlt uns und noch ein paar andere Lebensmittel, um zumindest morgens das Frühstück bestreiten zu können. In der direkten Nachbarschaft gibt es keinerlei Einkaufsmöglichkeit, also machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. In einer Bäckerei lachen uns das Brot und belegte Baguettes an. Letztere werden gleich vor Ort unser Mittagessen. In der Innenstadt finden wir dann auch einen Supermarkt.

Nach einer Pause machen wir uns noch ein zweites Mal auf den Weg in die Innenstadt. Klaus braucht noch etwas Ausstattung für ausgedehntere Spaziergänge und Wanderungen, da diese nicht mehr in sein Gepäck gepasst hatten. Wir bummeln danach mit einem Eis in der Hand noch ein wenig durch die Einkaufsstraße und bewundern die Katzenskulpturen „Le Chat“ nach den Comic Zeichnungen des belgischen Künstlers Philippe Geluck.

Zum Abschluss des Tages landen wir wieder am Yachthafen in einem Bistrot zum Abendessen. Dort bestellen wir uns eine Flasche trockenen Cidre aus der Region. Dieser Cidre war sehr lecker aber auch sehr herb und trocken.
